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Hier zeigen wir anhand von Beispielen auf, wie steps-to-success im Integrationsbereich Unterstützung leistet. Alle Beispiele sind neutralisiert, aber authentisch.
  • P hat eine Lehrstelle in einem Altersheim in Aussicht. Auflage: sie muss in der Nähe des Altersheims eine Wohnung finden, weil der Arbeitsweg zu viel Zeit in Anspruch nimmt und der reguläre Arbeitsbeginn im Frühdienst nicht möglich wäre. Dasselbe Prob­lem haben B und L.
  • S hat einen dreijährigen Sohn. Dieser sollte zwecks Integration die Spielgruppe besu­chen dürfen, aber die kostet zu viel. Mit der Gemeinde wird eine Lösung ge­sucht.
  • T sucht jemanden, der die Vertiefungsarbeit für die Berufsschule, die sie in der Lehre verfassen muss, gegen­liest und sie hinsichtlich Verbesserungsmöglichkeiten berät.
  • D arbeitet in einem Restaurant im Service. Von einem Tag auf den anderen schliesst der Betrieb, D muss einen neuen Job suchen, sich beim RAV anmelden, mit der Arbeitslosen­kasse kommunizieren.
  • R möchte unbedingt in einem Sportclub Fussball spielen, M in einem Volleyball­club, findet aber den Zugang zu passenden Vereinen der Region nicht.
  • C hat immer noch keine Lehrstelle gefunden und braucht diesbezüglich Unterstüt­zung.
  • V hat Probleme mit ihren Ausgaben. Sie lebt von der Sozialhilfe und kann mit Geld nicht umgehen. Mit ihr wird ein Budget ausgearbeitet, an das sie sich hal­ten muss, zu­mal sie ein 5jähriges Kind hat.
  • A wird im Coiffeursalon gemobbt. Mit der Geschäftsführung und dem Team wird im Gespräch eine Lösung gesucht.
  • F lebt allein in der Schweiz. Mit dem Lehrlingslohn kommt er nicht aus. Man stellt des­halb den Antrag auf ein Stipendium, das auch gewährt wird.  Erschwe­rend kommt dazu, dass F einen Ausbildungsplatz in der Hotellerie gefunden hat (mit Hilfe von steps-to-success), aber in einem anderen Kanton.
  • U studiert an der Universität und bekommt ein Stipendium. Sozialhilfe gibt es daher keine mehr. Eine Familie, die mitfinanzieren könnte, gibt es nicht. Das Stipen­dium reicht für das Leben nicht aus, und ein Job neben dem Vollzeitstu­dium kommt vorerst nicht in Frage. Eine Stiftung ist bereit einzuspringen.
  • Y weiss, dass ihr 17jähriger Bruder im Sudan lebt. Er braucht dringend medizini­sche Hilfe. Die Eltern sind tot. Die Verhandlungen mit der Schweizer Bot­schaft in Khartum über eine Einreise des Bruders in die Schweiz laufen.
  • G muss Schulmaterial für CHF 450.- kaufen, hat aber das Geld dafür nicht. Lehrbe­trieb und Berufsschule können nicht helfen. Der Berufsverband über­nimmt die Kosten.
  • P muss ein neues Bewerbungsdossier erstellen, hat aber weder Computer noch Dru­cker. Zusammen mit P erstellt steps-to-success das neue Dossier mit allen nöti­gen Unterla­gen. Gleichzeitig wird mit einer Informatikfirma besprochen, ab P einen Compu­ter und einen Drucker kostenlos erhalten könnte.
  • K kann für eine Lehre noch zu wenig Deutsch (die Sprachkennt­nisse reichen für die Berufsschule nicht aus). K sucht deshalb einen Job, was aber nicht einfach ist. Parallel zum Job will er seine Sprache verbessern.
  • Eine Flüchtlingsfamilie aus Syrien (Ehepaar zwei schulpflichtige Buben, eine 19jährge Tochter) muss die jetzige Wohnung in S. verlassen. Die Familie hat bei der Aufnahme in die Schweiz klar den falschen Ausweis erhalten und lebt vom Minimum der Sozial­hilfe. Die Wohnung für die ganze Familie darf höchstens CHF 1'400.- kosten. Die Behör­den sagen, was sie tun muss, aber Hilfe gibt es kaum. Zudem sind zu viele Behör­den involviert, und nicht alle sagen dasselbe. Die Tochter (hat eben das IP abgeschlos­sen) hat einen Ausbildungsplatz erhalten (Detailhandel), der 1,5 öV-Stunden von S. weg ist. Das geht wegen Frühdienst und Abendverkauf nicht. Wir suchen eine Woh­nung näher beim Ausbildungsplatz. Erschwerend kommt dazu, dass die Grossmutter der Kinder wegen eines Schlaganfalls im Altersheim S. lebt und von ihrer Tochter inten­siv mitbetreut wird. Die Behörden lehnen eine Verlegung in ein Altersheim in der Nähe einer neuen Wohnung ab. steps-to-success kümmert sich um die komplizierte Situa­tion.
  • D braucht Hilfe, um bei der Krankenkasse eine Prämienverbillidgung zu bekommen.